Saftfasten - so funktioniert's!

Saftfasten ist eine sanftere Fastenmethode. Wie Saftfasten funktioniert und was es dabei zu beachten gibt, erfährst Du hier.

Was ist Saftfasten?

Saftfasten ist im Gegensatz zum Rohkostfasten oder einer Kalorienreduktion eine Fastenkur, bei welcher der Körper intensiver zur Entgiftung angeregt wird. Durch den Verzicht auf feste Nahrung wird der Verdauungstrakt beim Saftfasten gänzlich entlastet, sodass der Körper sich auf den Abbau von Toxinen und die Zellerneuerung (sogenannte Autophagie) konzentrieren kann. Dabei ist das Saftfasten im Gegensatz zum Wasserfasten eine “sanftere” Fastenmethode, die den Körper optimal beim Entgiften unterstützt und den Körper darüber hinaus auch mit vielen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgt. 

Entgiftung für Körper und Geist

Beim Saftfasten nimmt man ausschliesslich frisch gepresste Gemüse- und Fruchtsäfte zu sich. Diese unterstützen den Entgiftungsprozess optimal dank ihrer hohen Konzentration an Vitaminen und Nährstoffen. Darüber hinaus helfen die Inhaltsstoffe der Säfte nicht nur bei der Oxidation und Ausscheidung von Giftstoffen, sondern versorgen den Körper auch entsprechend mit allem, was er benötigt. Dadurch entsteht beim Saftfasten keine Gefahr für einen grossen Mangel an Nährstoffen. 

Gleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt

Häufig bestehen die Mahlzeiten im Alltag mehrheitlich aus Lebensmitteln wie u.a. Getreide, Milch, Fleisch und Zucker. Diese Lebensmittel zählen zu den sogenannten Säure bildenden Lebensmitteln. Dies bedeutet, dass bei der Verdauung dieser Lebensmittel Säure im Körper gebildet wird. Im Gegensatz dazu zählen Gemüse und Obst (aber auch Kartoffeln, Buchweizen und viele weitere) zu den “basischen” Lebensmitteln, d.h. sie produzieren bei der Verdauung keine Säure, sondern eben – Basen.

Eine einseitige Ernährung aus “sauren Lebensmitteln”, aber auch Stress und negative Umwelteinflüsse tragen somit zur “Übersäuerung” des Körpers bei. Das daraus entstehende Ungleichgewicht im Säure-Basen Haushalt kann Ablagerungen in Gefässen und Organen verursachen, was zu Krankheiten führen kann. Das Saftfasten unterstützt den Körper dabei, die überschüssige Säure im Körper abzubauen und das Gleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt wieder herzustellen. 

Sei dir nicht selbst im Wege. O wenn du wüßtest, wie die Wege sich dem Sanften ebnen!

WILHELM RICHARD WAGNER

Was sind die Vorteile beim Saftfasten?

Das Saftfasten bringt neben dem Entgiftungsprozess und dem Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes im Körper zahlreiche weitere Vorteile. Einerseits ist das Saftfasten für viele Menschen leichter durchzuhalten, als extremere Fastenmethoden und andererseits kann man dabei auf einfache Weise unliebsame Gewohnheiten ablegen.

Saftfasten ist ein sanfter Weg

Dank der minimalen Energie-Versorgung durch Säfte verläuft der Entgiftungsprozess etwas sanfter als bei vollständigem Verzicht auf Nahrung (z.B. beim Wasserfasten). Dadurch werden die Symptome, die beim Fasten durch die Entgiftung entstehen können, etwas gelindert, wodurch sich die Fastenkur angenehmer gestalten kann. Auch aus mentaler Sicht fällt Saftfasten oft leichter, weil die  Säfte täglich für ein tolles Geschmackserlebnis sorgen. Zudem schafft diese Art “Mahlzeiten-Ersatz” eine ähnliche Tagesstruktur wie im normalen Alltag. Dies kann das Fastenerlebnis leichter und abwechlsungsreicher machen.

Fasten hilft dabei, alte Gewohnheiten abzulegen

Das Saftfasten ist eine gute Möglichkeit, um alte Gewohnheiten abzulegen und um sich an neue Verhaltensweisen zu gewöhnen. Oft sind gerade die Essgewohnheiten besonders hartnäckig und schwer zu verändern. Denn die Schokobox im Büro oder die Gummibärchen vor dem Fernseher abends sind für viele doch zu verlockend, um dauerhaft zu widerstehen.

Das Saftfasten bietet in dieser Hinsicht optimale Bedingungen, um neue Gewohnheiten zu etablieren, wie beispielsweise langsamer und bewusster zu essen oder das Essen bzw. den Saft zu geniessen anstatt ihn zu “hinunterzuschlingen”. Zudem lassen sich während dem Fasten Rituale und Abläufe implementieren, die im Anschluss an die Fastenkur beibehalten werden können. Auf diese Weise kann beim Saftfasten eine Umstellung der Essgewohnheiten begonnen und langfristig beibehalten werden.

Saftfasten im Allgäu mit Wellness und Yoga

Wie funktioniert Saftfasten?

Es bestehen vielerlei Methoden für das Saftfasten. Eine bekannte und verbreitete Methode ist beispielsweise das Buchinger Fasten. Den Methoden gemein ist insbesondere die Zubereitung der Säfte aus frischem Obst und Gemüse, um den Nährstoff- und Vitamingehalt sicherzustellen. Für das Saftfasten zuhause lohnt es sich deshalb allenfalls, einen Entsafter zu besorgen, oder stets frisch gepresste Säfte zu kaufen.

Die vier Phasen einer Fastenkur

Unabhängig von der Fastenmethode lässt sich der Ablauf einer Fastenkur generell in vier Phasen unterteilen: Vorbereitung, Fastenkur, Fastenbrechen und Aufbau nach dem Fasten. Die vier Phasen sind im Folgenden aufgeführt und erläutert:

Vorbereitung

Einige Tage vor der Fastenkur sollte man nur leichte Kost zu sich nehmen und den Konsum von Kaffee reduzieren. Eine weitere vorbereitende Massnahme ist die Darmreinigung. Diese sollte auch während des Fastens regelmässig durchgeführt werden.

Saftfasten

Während der Fastenkur sollte man nicht mehr als 500kcal pro Tag in Form von Säften zu sich nehmen. Zusätzlich sollte man sich viel Ruhe und Entspannung gönnen. Leichte Bewegung in der Natur ist ebenfalls empfehlenswert.

Fastenbrechen

Langsam und mit Bedacht ist hier das Stichwort. Das Fastenbrechen kann beim Saftfasten zum Beispiel mit einem Stück Obst vorgenommen werden.

Aufbau nach dem Saftfasten

Der Aufbau sollte sich ca. über einen Drittel der gefasteten Tage erstrecken. Dabei steigert man die Zahl der Kalorien pro Tag schrittweise, um den Körper langsam wieder an das Essen zu gewöhnen.

Das gibt es zu beachten

Jede Fastenkur ist anders – nicht nur vom Inhalt bzw. vom Programm her, sondern auch hinsichtlich der Reaktionen des Körpers und der Psyche. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, vor dem Saftfasten detaillierte Informationen einzuholen.

Ein weiterer Punkt ist die Unterscheidung zwischen Heilfastenkuren und Fastenkuren für Gesunde. Während das Heilfasten insbesondere zu therapeutischen Zwecken angewendet wird, dient das Fasten für Gesunde vorwiegend der Prävention von Krankheiten. Folglich ist es für das Fasten zu Heilzwecken ratsam, einen Arzt oder auch einen Heilpraktiker zu konsultieren.

Weil das Saftfasten ein gewisses Mass an Disziplin erfordert und weil es darüber hinaus während dem Saftfasten sehr viele weitere Dinge zu beachten gilt, ist die  Teilnahme an einer angeleiteten Fastenkur durch ausgebildete Fastenleiter sehr zu empfehlen. Einerseits stellt die persönliche Betreuung durch erfahrene Fastenleiter das Gelingen der Fastenkur sicher. Andererseits verfügen die Fastenleiter natürlich über so einige Tipps und Tricks, die einem das Saftfasten erleichtern.

Nicht zuletzt ist auch das Saftfasten in der Gruppe zu Empfehlen. Nicht nur das Gruppen-Erlebnis an sich erhöht den Spassfaktor, sondern auch die gegenseitige Unterstützung bietet ideale Voraussetzung für ein gelungenes Saftfasten. Denn schliesslich soll das Saftfasten ja auch Spass machen und unvergessliche Momente bringen!

FASTENHOCH, 2019

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